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Lexikon Bausparen

Bausparen

Ein Bausparvertrag ist ein Sparvertrag, den der Anleger (Bausparer) mit einer Bausparkasse abschließt. Er wurde hauptsächlich für die Finanzierung von wohnwirtschaftlichen Maßnahmen eingesetzt. Heute wird der Bausparvertrag auch gerne als flexible sichere Sparform genützt, mit einem zur Zeit bei manchen Tarifen einmaligem Guthabenszins. Die vertraglich vereinbarte Bausparsumme wird zu einem vertraglich festgelegten Prozentsatz angespart, bei Sparverträgen, kann darüberhinaus eingezahlt werden. Der bis zur abgeschlossenen Vertragssumme fehlende Teil wird bei Zuteilung des Bausparvertrags als Bauspardarlehen gewährt, so dass der Bausparer bei Zuteilung über die volle Bausparsumme verfügen kann.Auf dieses Darlehen kann auch verzichtet werden.

Der Bausparvertrag ist eine Anlageform für die vermögenswirksamen Leistungen, bei der Arbeitnehmersparzulage und Wohnungsbauprämie die Rendite erhöhen können.

Zuteilung, Mindestlaufzeit

Die Zuteilung des Bausparvertrags erfolgt, wenn die tarifliche Mindestsparzeit, das entsprechend dem Tarif notwendige Bausparguthaben und eine ausreichende Bewertungszahl erreicht ist. Die Zuteilung erfolgt je nach Tarif, Besparung und der daraus resultierenden Bewertungszahl kurzfristig (z. B. zwölf Monate) oder kann bis zu einigen Jahrzehnten dauern. Ohne Erreichen des notwendigen Bausparguthabens ist eine Zuteilung nie möglich!

Als Mindestsparzeit wird der Zeitraum bezeichnet, der zwischen Abschluss und frühest möglichem Zuteilungstermin eines Bausparvertrages liegt. Der Zuteilungstermin hängt davon ab, wann die Kriterien für die Zuteilung (so etwa das Erreichen des Anspargrades oder der Bewertungszahl) erreicht sind. Die Kriterien für die Zuteilungsreife sind in den Allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge (ABB) festgelegt und variieren je nach Tarif und Bausparkasse. In der Regel umfasst die Mindestsparzeit einen Zeitraum von 12 bis 80 Monaten.

aus wikipedia

Bewertungszahl

Die Bewertungszahl wird aus den Sparbeiträgen, den angefallenen Zinsen und der Laufzeit des Vertrages durch Saldierung zu den Bewertungsstichtagen (Unterschiedlich von Bausparkasse zu Bausparkasse, von Tarif zu Tarif, in Allgemeinen Bausparbedingungen zu ersehen) errechnet. Sie ist maßgeblich für die Reihenfolge der Zuteilung. Da das zur Zuteilung zur Verfügung stehende Kapital nicht genau vorhersehbar ist, kann keine feste Bewertungszahl angegeben werden, ab der ein Vertrag zugeteilt wird. Bausparkassen dürfen deshalb auch keine verbindlichen Aussagen über die Zuteilungsaussichten machen.

Kurz: Je mehr Geld im Bausparvertrag ist, desto schneller die Zuteilung. Bei Sofortauffüllung auf 50 % erfolgt die schnellstmöglichste Zuteilung nach der Mindestsparzeit.

aus wikipedia

Gebühren bei Bausparverträgen:

Hier ist zu beachten:

Abschlussgebühr 1-1,6 %, selten zu bestimmten Bedingungen zurückgezahlt

Kontoführungsgebühr

Darlehensgebühr

Gebühr für die Kundenzeitschrift - die Kundenzeitschrift kann abbestellt werden!

Sonstige Vertragsänderungsgebühren

Mindestguthaben

Ein Bausparvertrag kann nur zugeteilt werden, wenn das Mindestguthaben erreicht ist. Dieses variiert von Tarif zu Tarif, ist mindestens 30 % der Bausparsumme, höchstens 50 %. Oft kann auch während der Laufzeit die Tarifvariante Mindestguthaben geändert werden, wodurch sich die Zuteilung verändert. Faustregel (im selben Tarif): Je höher das Mindestguthaben, desto schneller die Zuteilung